Vor der Saat kommt die Ernte – Löwenzahn Teil II

Gepostet am 03 Mai 2022 von Peace ofLand

…Unsere Löwenzahnernte war damit noch nicht beendet. Neben den Knospen wollten wir auch die Blüten verwenden. Die waren nun noch einfacher zu finden mit ihrem strahlenden Gelb.

Blütengelee

Dieses Rezept klappt jetzt und auch noch in ein paar Wochen ganz gut. So lange wie eben noch gelbe Blüten übrig sind. Als erstes werden davon ca. 3 Hände voll gesammelt.

Nach dem Sammeln soll man alles, was nicht gelb ist, von der Blüte entfernen. Der grüne Teil ist nämlich sehr bitter. Deshalb wollen wir ihn nicht im Gelee. Das mit dem Trennen gestaltete sich dann doch etwas schwieriger als erwartet. Wir haben verschiedene Strategien ausprobiert und konnten zum Beispiel feststellen, dass es nach einigen Stunden deutlich einfacher geht. Ihr könnt außerdem probieren, den Blütenboden bzw. den gesamten grünen Kelch abzubeißen oder zu -schneiden. Dann fallen euch die gelben Blätter fast von allein in die Hand. Vielleicht findet ihr auch noch eine andere spannende Taktik. Dann zögert nicht, sie mit uns zu teilen!

So sollte das ganze dann aussehen. Im nächsten Schritt übergießt man die Blüten mit 700-800 ml Wasser und lässt sie über Nacht ziehen. Am Tag darauf aufkochen, kurz abkühlen lassen und dann abseihen. Jetzt kommt ein Päckchen Gelierzucker dazu. Den rührt man unter und lässt das Ganze wiederum für ein paar Minuten köcheln.

Schließlich könnt ihr eine Gelierprobe machen und das Gelee in abgekochte Gläser füllen. Wie immer dreht ihr diese noch für ein paar Minuten auf den Kopf, damit sie sicher verschlossen sind. Fertig!Es gab verschiedene Meinungen zu diesem Rezept. Zum einen gab es die Rückmeldung, dass der Eigengeschmack der Löwenzahnblüte so mild sein, dass das Gelee vor allem süß schmeckte. Wir hatten deshalb die Idee, beim nächsten Mal eine Mischung mit Obst oder Zitronensaft zu kochen. Das Pektin im Obst hilft auch beim Gelieren.
Von anderen wurde das Gelee probiert und sofort für gut befunden, so wie es ist.

 

Vielleicht probiert ihr also einfach beides aus und berichtet uns von euren Erfahrungen.
🙂

 

 

 

Mehr Rezepte folgen…