Solidarischer Adventskalender #2 Solidarische Baumschule Freiwald e.V.
Gemeinsam Waldumbau ermöglichen
Wer sich mit regenerativer Landwirtschaft oder Permakultur beschäftigt, weiß: Echter Wandel braucht nicht nur gute Ideen, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen. Menschen, die heute das pflanzen, was erst in Jahrzehnten einen großen positiven Impact haben werden. Genau deshalb möchten wir im heutigen Türchen des Solidarischen Adventskalenders die Solidarische Baumschule (SoBaSchu) von Freiwald e.V. vorstellen – ein Projekt, das gerade jetzt unsere Unterstützung braucht.
Freiwald e.V. arbeitet in Brandenburg an einer Aufgabe, die uns alle betrifft: Waldumbau. Dort, wo jahrzehntelang monotone Kiefernforste standen, sollen diverse heimische Laubwälder entstehen – widerstandsfähig gegen Hitze, Trockenheit, Schädlinge und die Klimakrise. Diese Wälder können Schatten spenden, Wasser speichern und den Regenwasserkreislauf am Leben halten, Lebensräume schaffen und zukünftigen Generationen echte Resilienz schenken.
Doch wer Wald aufbauen möchte, kennt das Problem: Junge Bäume brauchen Schutz vor Wildverbiss. Normalerweise nutzt man dafür Zäune oder Benjeshecken – doch das zuständige Bauamt untersagte Freiwald e.V. genau diesen Schutz. Keine Einzäunung, keine Totholzhecke, keine Abschirmung. Damit stand plötzlich das Herzstück der Arbeit auf dem Spiel: ohne Baumschutz kein Waldumbau.
Aus dieser Not ist etwas Neues entstanden: die erste solidarische Baumschule.
Mit der SoBaSchu kann Freiwald weiterhin Bäume ziehen – und gleichzeitig nachweisen, dass das Projekt wirtschaftlich tragfähig ist. Genau diesen Nachweis brauchen sie bis Januar 2026. Andernfalls ist unklar, ob sie ihre Arbeit an dieser Fläche fortsetzen dürfen.
Darum braucht die Solidarische Baumschule jetzt 250 weitere Menschen, die einen Ernteanteil zeichnen. Ein Anteil kostet gerade einmal 5 € pro Monat – ein kleiner Betrag, der aber eine große Wirkung hat:
- er ermöglicht das Weiterbestehen der Baumschule
- er schafft Planungssicherheit gegenüber Behörden
- er finanziert Saatgut, Pflege, Werkzeuge und neue Anpflanzungen
- und er unterstützt den langfristigen Aufbau von gesunden, klimaresilienten Wäldern
Auch Menschen aus unserem Team bei Peace of Land haben bereits Anteile gezeichnet. Wir möchten solidarisch sein – und laden jetzt unsere Community ein, es ebenfalls zu tun. Nicht irgendwann, sondern jetzt, in einem Moment, in dem Unterstützung über das Weiterbestehen dieses besonderen Projekts entscheidet.
Warum dieses Projekt so sehr zu unseren Permakulturwerten passt:
🤝 Sorge für die Menschen – Der Waldumbau kreiert 🌍 Sorge für die Erde – Freiwald pflanzt diverse Laubwälder und regeneriert Böden, Wasserhaushalt und Lebensräume. 💚 Teile gerecht – Die solidarische Finanzierung verteilt Verantwortung auf viele Schultern und die Baumschule verteilt ihre Überschüsse mit den Mitgliedern sowie weitere Überschüsse an andere Baumpflanzende Projekte aus der Zivilgesellschaft
Wir wissen, wie herausfordernd regenerative Arbeit in unserer Zeit ist – und wie wertvoll Projekte sind, die mutig neue Wege gehen. Die Solidarische Baumschule ist einer dieser Orte. Wenn du 60 € im Jahr übrig hast (oder 5 €/Monat), dann ist jetzt der perfekte Moment:
👉 Zeichne einen Anteil und pflanze Zukunft mit. Alternativ verteile die Info in Deinem Netzwerk!
💚 Für lebendige Wälder in Berlin & Brandenburg, für kommende Generationen.