Beikräuter aufessen, statt wegschmeißen

Gepostet am 04 April 2022 von Peace ofLand

von Katalin Németh, Kräuterpädagogin
(Reblog: https://katalin-nemeth.de/blog/beikraeuter-aufessen-statt-wegschmeissen/)

Wenn im Folientunnel im Garten die Un/Bei/Wild-Kräuter spriessen, ist es Zeit für einen wilden Salat. Beikräuter oder Unkräuter lassen sich ganz einfach eindämmen: durch Aufessen.Löwenzahn, Taubnessel, Schaumkraut, Vogelmiere, Schafgarbe und Pimpinelle (kleiner Wiesenknopf) schmecken nicht nur gut, sondern besitzen auch wertvolle Inhaltststoffe. Sie enthalten Vitamine, Mineralien und Bitterstoffe. Letztere regen zum Beispiel die Magensäfte an und sorgen für eine bessere Verdauung!
Also in den nächsten Salat ein paar wilde Un/Beikräuter einfügen!Wenn im Folientunnel im Garten die Un/Bei/Wild-Kräuter spriessen, ist es Zeit für einen wilden Salat. Beikräuter oder Unkräuter lassen sich ganz einfach eindämmen: durch Aufessen.

Du Brauchst:

  • Blattsalat der Saison (Chicoreé, Endivie oder Feldsalat)
  • 1 kleine Möhre, geraspelt
  • 5 – 6 junge Löwenzahnblätter
  • 2 – 3 Löwenzahnblüten
  • 5 – 6 Blätter der Pimpinelle
  • 4 – 5 blühende Trieb der Taubnessel,
  • 1 Hand voll Vogelmiere
  • 5 – 10 junge Blätter der Schafgarbe
  • 4 – 5 Pflanzen des Schaumkrautes
  • Öl und Essig für ein Dressing
  • Salz (zBsp. Kräutersalz, Wunderlauchsalz)

Den Blattsalat waschen, trocknen und zerkleinern. Die Beikräuter ggf. von Erde befreien (zBsp. durch schütteln) und möglichst nicht waschen. So bleiben alle Vitamine erhalten. Blätter ggf. klein rupfen und zum Blattsalat geben. Die Blütenblätter des Löwenzahns abzupfen. Alles miteinander vermengen und mit Salz, Öl und Essig abschmecken.

Guten Appetit!